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Tagesbericht 9.7.2019

Hallo zusammen,

hier wieder der Bericht aus dem „wilden Osten“, der sich gar nicht so wild anfühlt, es sei denn, man fährt im Dunkeln durch die vielen Schlaglöcher auf den (anscheinend) weniger wichtigen Straßen. Aber auch das mindert den wild-schönen Eindruck der uns umgebenden Bergwelt nicht.

Heute setzen wir einmal einige Piloten/Teammitglieder bildlich in Szene:

Von oben links nach rechts:

Freddy, Jan, „Krümel“, Pia, Felix, Team, Uwe, Wolli, Felix, Andreas

Nach dem gestrigen Tag gilt die Devise: “Business as usual“. Wir versuchen das optimale Wetterfenster zu nutzen, dabei Krümels Ausspruch nicht als „Futtero Kanowski“ (früh abfliegen und eingeholt werden) herhalten zu wollen, zu beherzigen. Dies setzt aber taktisches Durchhaltevermögen voraus. So fliegen alle heute aus dem deutschen Team spät ab, indem wir auf die 10UTC Prognosen unseres Sponsors “Top-Meteo“ und unserer Intuition vertrauen, dass die Dauer der Stabilisierungsphase in der labilen, kühlen Luft -  maritimen Ursprungs -  für eine saubere Bewältigung der Aufgabe ausreicht.

SAT-Bild von 16Uhr CEST

Quelle: Top-Meteo   

Wir werden sehen. Um 16:17 CEST (CetralEuropeanSumerTime) sind schon viele „Clubbies“ wieder gelandet und auch unsere Piloten befinden sich in der Endanflugphase.

Heute war ich mit meiner (2ten Einschätzung) des anvisierten Endanfluges, die ich fälschlicherweise auf 17:30 gelegt hatte, nicht so glücklich. Also besser an den ursprünglichen Einschätzungen festhalten>>diese sagten: Die erneuten Ausbreitungen werden so gegen 16:30 wetterwirksam und sie waren es dann auch. In der Club -und 15m-Klasse wären Abflüge ca. 10min früher optimaler gewesen.

Naja, Asche auf mein Haupt!

Dabei sind die Leistungen aller Piloten, auch die des deutschen Teams, bemerkenswert. So erreicht Sebastian Kawa in der 15m-Klasse eine Geschwindigkeit von 129,7 km/h.

Robby Schröder zeigt, welches Potenzial in der Standardklasse steckt, und jagt um den Parcours mit annähernd gleicher Geschwindigkeit von 128,3km/h.

Nach dem abendlichen Sport und einer großen Grillrunde, wo ich mich an den gedeckten Tisch setzen durfte, kreisen unsere Gespräche, wer mag es uns verdenken, um den vergangenen Wertungstag und das tägliche Flarm-Thema. Ein bekannter sehr guter Pilot aus einem östlichen Nachbarland schafft es doch immer wieder, selbst die Kollisionswarnungswellen ins Nirvana zu schicken.

Da bleibt einem das Wort im Rechner stecken. Gute Nacht, euer Team Germany!

P.S. Noch Impressionen vom Abendessen, ein kleiner Blick auf Prievidza und auf eine (vielleicht) slowakische Besonderheit: eine Straße voll mit Garagen.