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Tagesbericht 19.07.2019

Hallo nach Deutschland,

heute starten wir einmal mit unseren Sponsoren. Ohne Unterstützung geht es nicht, das wissen wir ja alle. Wie werden in einem gewissen Rahmen von unserem Verband unterstützt, d.h. letztendlich auch von DIR (wenn du im DAeC bist). Dankeschön!

Darüber hinaus möchten uns herzlich für Unterstützung bedanken bei:

Um nun elegant zum Tagesgeschehen überzuleiten, was an Spannung kaum dem gestrigen Tag nachstand, müssen wir euch eine brisante Neuigkeit verraten:

Unsere österreichischen Nachbarn um Gnom-Jäger Alex und Herbert  Pirkerr (wir berichteten bereits) nutzen anscheinden die dunkle, von Wolfsgeheul begleitete  Mondfinsternisnacht, um ihren Gnom loszuwerden. Meine Recherche ergab zwischenzeitlich, dass das Paarungsverhalten  wissenschaftlich ungeklärt und auch die Geschlechterdiffernzierung  sehr schwierig ist. Also erlaubt mir, wenn ich weiterhin von „dem Gnom“ (kleiner Berggeist) spreche.

Also kurz gesagt, er ist bei uns!

Genauer gesagt bei „Krümel“, dem sogleich heute diverse Missgeschicke passierten.

  • Nach dem Start Mückenputzer abgefallen
  • Krümel entschied sich zur sofortigen Landung
  • Bei der Landung Flächenschleifsporn verloren
  • Nach dem Wiederstart blockierte das elektrische Fahrwerk
  • -> erneute Landung, Anhänger holen, aufbocken (Gnom um Mitarbeit bitten), erneut starten
  • Nach der Landung war dann das Rad platt

Hier ein fotographischer Beleg der Misere:

Da Gnome besonders reiselustige Kerle zu sein scheinen, - wer weiß, ob er sich nicht irgendwo im Anhänger versteckt (vielleicht in Krümels)  ..und demnächst auf der Alb sein Unwesen treibt.

Vielleicht werden wir ihn aber vorher z.B. an die Tschechen los.

Wer ruft denn jetzt gerade: Gibt’s noch was anderes vom Tage zu berichten? Ach du.. OK

  1. Wetter: Unser Bereich sollte von einer schwachen Warmfront gestreift und dann von einer Konvergenz beeinflusst werden.

Quellen: Wetterzentrale.de, TopMeteo, DWD

Das Thermikende  wurde gegen 17:30 erwartet .

Erwartungsgemäß schrieb die Sportleitung Gebietsaufgaben (AAT`S) von 3 h Dauer auf.

Es ging zuerst Richtung Tribec/Zobor/Nitra, dann Richtung Fatra. Dann nochmal zum Endanflug über den Süden ausholen (S-SO Nitra).

Im Teambriefing diskutierten wir verschiedene Task-Variationen, die sich allerdings mehr oder weniger zwangsläufig aus der Topographie ergeben.

Nach dem Start um 11:15 waren die Steigwerte recht schwach. Nach Abzug des Cirrenfeldes (interpretierten wir als die schwache Warmfront), klarte es erst einmal auf und es bildeten sich Cumuluswolken, die sich im Norden schnell zu CuCongestus entwickelten. In Richtung des südlichen 1.Sektors erfolgte die Entwicklung noch zögerlich.

Uwe entschloss sich dennoch für einen frühen Abflug, 4 Minuten später gefolgt von Felix.

Die Fliegerei in einer „Reisegruppe“ minimiert erfahrungsgemäß die Risiken und erhöht die Chancen.

Von Krümels Gnom beeinflussten Multistarts abgesehen, kamen alle anderen mit einem Start aus.

Die 15m-Klasse absolvierte ihr Task dann größtenteils mit Krümel. Dicht gefolgt von dem Team aus Frankreich. Louis Bouderlique, Weltmeister 2016 in Litauen, sagte, angesprochenen auf die OBH-Taktik (oben, hinten) sinngemäß: „Stallorder von Erik“.

Im weiteren Tagesverlauf machte sich die Störung dann doch bemerkbar und wir wurden von Schauern umzingelt. Bis nach den Landungen blieb es aber größtenteils trocken.

Hier das Radarbild von 14:05

Quelle: http://www.shmu.sk/sk/?page=65

Insgesamt war es dann ein guter Tag für unser Team. Uwe und Felix waren nur bedingt zufrieden.

Robby`s IGC-file sah dann unseren morgendlichen Überlegungen ziemlich ähnlich.

Euch eine gute Nacht, Euer Team Germany