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„Much Ado About Nothing“

6.1.2020

16:20

Ein Tag wie jeder in der letzten Zeit? Fast, wenn man die schon morgens schlechte Sicht außer Acht lässt. Wir hatten ja schon gestern die Seebriese in Verbindung mit Rauch erwähnt. Heute Nacht zog dieser einem buchstäblich in die Nase, wenn das Fenster geöffnet war. Wir erwarteten deshalb kleine Aufgaben, um den Tag wenn möglich nutzen zu können. Das Strömungsmuster war für unseren Bereich durch die Druckverteilung komplex und eine Seebriese wiederum möglich. Also quasi NordSüdOst-Wind.

Quelle: http://satview.bom.gov.au/

Umso erstaunter waren wir dann doch, dass die erwarteten Gebietsaufgaben (Asssigned Area Task) eine Dauer von 5:00-18m, 4:30-Club und 4:15-Std hatten.

So weit so gut, wir bereiteten uns natürlich gut vor und hatten auch noch Zeit einige Impressionen vor dem Start zu sammeln und den Helfern und Pilotinnen bei ihrer Vorbereitung über die Schulter zu   schauen:

Gut gelaunt startet das Team „AJ“ Ines und Rolf Engelhardt in den Tag

Team „CQL“, Chrissi Grote mit Fin und Uli, ..liebevoll „Qualle“ getauft..(die LS4)

Annette von der „PT“- Steffi Mühl nutzt die ganzer Bandbreite moderner Putztechnik. Sabrina Vogts Vater Mathias sorgt für angenehme Kühlung vor dem Start.

Steffi Mühl sitzt schon im Cockpit ihrer ASG 29 „PT“. Die Standardkasse steht hinten, sodass Ingrid Blecher, die Conny Schaich (FQF) betreut, es ganz gelassen angehen kann.

Alle hier habe mit den Temperaturen zu kämpfen. Eric Napoleon, der französische Team-Captain verdiente sich heute zwei Flaschen Wein, indem er Katrin Senne kurzfristig einem Logger lieh, nachdem durch eine „Verkettung unglücklicher Umstände“ ihr Logger einen Defekt hatte. Daneben das ebenfalls schwitzende Crew-Mitglied der Italienerin Elena Fergnani, die hier mit einem sehr schönen Discus a fliegt.

Bevor die Schleppmaschine loslegt, ist die Welt noch in Ordnung, danach wird die Situation etwas undurchsichtiger, wie auch die folgenden Entscheidungen der Wettbewerbsleitung.

Die Aufgaben führten zuerst nach Süden (18m, Club) , dann nach Norden und bei der Standardklasse ging es direkt nach Norden. Nach einer gewissen Zeit flogen also zwei Klassen am Flugplatz vorbei. Unsere Pilotinnen berichteten häufig von schlechter Sicht. Bruce, der Sicherheitspilot, startete 2 mal und attestierte fliegbare Bedingungen. Aus eben angesprochener Position wäre eine Neutralisation des Tages, eine schnelle Landung und anschließend z.B.  eine Poolpartie, mit einem oder zwei Kästen australischer Kaltgetränke des Ausrichters eine charmante Variante gewesen. Hier zur Übersicht einmal die Aufgaben.

Aber die Aufgabe wurde fortgesetzt, bis nach über 4 h Flugzeit um kurz um ca. 15:42 Uhr der Tag dann doch auf Grund der Rauchsituation neutralisiert wurde. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich alle Pilotinnen weit im Norden und hätten nur ihre letzten Sektoren „ankratzen“ müssen. So landeten dann die meisten ca. 50 min, bevor ihre Aufgabenzeit beendet gewesen wäre. Hier die Situation der Clubklasse, die sich um 15:51 schon auf dem Rückweg befand.

Also haben wir heute beim „Australien evening“ genug Gesprächsstoff. Da dieser im „Lake Keepit Sport and Recreation Centre“ stattfindet kommen wir alle doch noch zu unserem pool-jump und feiern die vielen Tagessiegerinnen.

Morgen geht’s dann weiter, wir grüßen alle in der Heimat, euer Team aus „Down Under“

 „Lake Keepit Sport and Recreation Centre“ im Intenet.

Heute sind nur 0,6% Wasser des max. Füllstandes) im Stausee.