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Liebe Segelfluggemeinde,

Heute ist der Tag neutralisiert worden. Aufgaben bestanden in kurzen AAT`s  (Asigned Area Tasks = freie Gebietsaufgaben) von jeweils 1.5 h. Im Grid (in der Startaufstellung) wurden dann allerdings alle drei Klassen neutralisiert, da die heranziehende Warmfront sich deutlich mit ihrem Wolkenband ankündigte. Kurz danach fing es auch zu tröpfeln an. Nachmittags nutzten wir die Zeit für ein internes Briefing. Hier haben wir eine Positionsbestimmung unseres Teams nach der ersten Wettbewerbswoche vorgenommen und Stellschrauben analysiert und formuliert, an denen wir für Verbesserungen noch drehen können. So gehen wir mit einem positiven Rückblick und einer optimistischen Erwartung in die zweite Woche, denn auch morgen ist der Tag bereits neutralisiert. Das nächste Briefing findet am Sonntag um 10:00 statt und morgen Abend sind alle Teams zum "slovak evening" eingeladen. Die Teams revanchieren sich dann am Mittwoch mit dem "internationalen Abend" an dem Typisches des jeweiligen Landes auf den Teller oder in das Glas gezaubert wird. Beide Abende bilden erfahrungsgemäß neben den fliegerischen Höhepunkten die sozialen Highlights internationaler Wettbewerbe. Hier werden Kontakte geknüpft, fliegerische Anekdoten und Neuigkeiten ausgetauscht, ein wenig Tratsch und "small talk" gehalten, gut gegessen und Musik gibt es meistens auch noch. Also das Rundum-Sorglos-Paket, das für einen gelungenen Abend nötig ist. Wir werden euch dann mit ein paar Fotos an der Atmosphäre teilhaben lassen. Sonntag geht es dann weiter und nicht nur die Tage werden durch steigenden Luftdruck und süd-östliche Winde langsam wärmer, sondern es beginnt auch die heiße Phase dieser Europameisterschaft, in der mehr taktiert wird als zu Beginn, Strategien verfolgt und um jeden Punkt gekämpft wird. Denn auch hier (wie im amerikanischen Wahlkampf) gilt: "The winner takes ist all"

Aber es wird auch "Sieger der Herzen" geben und auch dieser Titel ist nicht hoch genug anzuerkennen,- denn wer darf schon sein Land auf internationaler Bühne vertreten?

Ihr werdet täglich vor den Wertungen sitzen und mitfiebern (hoffentlich) und wir werden euch mit einigen internen Schmankerl versorgen. Die Wetterprognosen stimmen uns sehr zuversichtlich und so verbleiben wir mit einem herzlichen : "Prajeme vám slnečný víkend" (Wir wünschen euch ein sonniges Wochenende). Euer Team

Guten Abend liebe Sportsfreunde,

nein, wir sind nicht in Zwickau. Also müsste es halbwegs korrekt heißen: „Dobrý večer, milí športoví fanúšikovia“. Willkommen in der ersten Reihe der EM-Arena. Heute wird  es wieder sehr spannend, zumal Jan Horak, der tschechische Meteorologe (und gut bekannt aus den letzten Meisterschaften in seinem Land) in seinem typischen Humor beim Briefing ungefähr formuliert: „Tomorrow the weather will be not so good, enough time to bring back your gliders from Hungary“. Dementsprechend wurden auch sportliche Aufgaben ausgeschrieben, die in allen Klassen deutlich über 400 km lagen. Bei der (wieder einmal) Trog=Tiefdruck beeinflussten Wetterlage ein ambitioniertes Vorhaben.

So baute sich dann direkt nach der Abflugfreigabe der 15m-Klasse ein Schauer im Bereich des 1. Wendepunktes hinter dem Tal von Trencin auf.  Dieser schien für die ganz früh Abgeflogenen ein weniger großes Problem zu werden (eine übrigens falsche Annahme, wie sich später herausstellt).

Quelle: https://www.rainviewer.com

Aber zuerst einmal zu der Phase vor dem Start. Da war etwas Zeit für mehr oder weniger nützliche Wetterinfos, etwas Small-Talk, sowie  zu einigen Fotos unseres Teams: 

Von oben links nach rechts: Krümel, Franziska, Robby, Basti, Jan, Freddy, Uwe und Felix

Hier präsentieren Jan und Freddy stolz die tollen neuen 15m Winglets des Ventus 3 „IYB“ (Juniorenförderflugzeug). Danke für das Sponsern dieser „Ohren“ an Schempp-Hirth und DAeC/Segelflug).

So, jetzt kommen wir zu unserem „Arbeitstag“.

Die 15m-Klasse hatte augenscheinlich ein Thema mit obigem - rot markierten -  Schauer, der einen  südlichen Umweg vor dem ersten WP erforderlich machte, während die „Kollegen“ anderer Nationen schon auf dem Weg nach Süden waren.

Wir werden heute Abend sehen, wie sich dies auswirkte. Momentan hat es gerade einen kurzen, aber  heftigen Regenschauer am Platz gegeben, vielleicht einmal Gelegenheit, auf das aktuelle Satellitenbild zu schauen.

Quellen: TopMeteo, https://www.rainviewer.com

Wie es immer so ist  „spinnen“ die am Boden Gebliebenen die „übelsten“ Theorien von den Bedingungen in der Luft und warum „ihre“ Piloten dies und jenes wohl machen und natürlich, wie es viel besser zu machen gewesen wäre. So auch heute und nach der Landung relativiert sich einiges und nur die Analysen der IGC-Files mit den entsprechenden Wetterinfos lassen dann ein besseres Bild entstehen. Last but not least bildet die Wertung die Realität ab.  Wie jeden Tag seht ihr diese bei soaring spot.

Insgesamt wieder ein sauberes Ergebnis unseres Teams – der Teamcup geht (hoffentlich nur kurzzeitig) an die Tschechen, die natürlich hier quasi ihr Heimrevier haben und dies auch mal grad zeigen. Für die polnischen Kollegen gilt ähnliches.  Wie soll ich jetzt die Engländer hier einordnen?..Hmmm

Naja, um einmal das schmale Brett der Segelfluganalyse zu verlassen:  Ein kleiner abendlicher Fahrradausflug führte mich in das Eldorado hiesiger Ferien-und  Freizeitkultur. Den ein oder anderen Euro muss man schon lassen, aber sehr schön und eindrucksvoll. Oberhalb des Schlosses ensteht ein ganzes Areal mit Mountainbike-Trails, Fitnessbereichen, Vergnügunsbereichen und Gastronomie. Highlight ist ein Kletter- und  Aussichtskomplex mit integrierter Rutsche.

Morgen rutschen wir dann in den Pfützen aus, dann stimmt zumindest eine der Annahmen von  Jan Horak, denn zum Glück ist niemand in Ungarn außengelandet.

So long, herzlichen Gruß, eurer Team Germany!

Jan Omsels, amtierender Deutscher Meister in der Std-Klasse mit dem Ventus 3 von Reinhard Schramme (an einem der Trainingstage).

Morgenstimmung mit Nordseeluft

Dobrý večer,

im heutigen Briefing haben wir schon einmal den Weg der zukünftigen Clubklasse aufgezeigt und die WM im Jahre 2030 visualisiert, wenn Robby dann mit der LS8 in dieser Klasse (vielleicht) unterwegs sein wird:

Anlass war natürlich (unter der Rubrik “Tops und Flops vom Vortag“) sein gestriger Tagessieg mit annähernd derselben Geschwindigkeit wie der 15m-Tagesssieger. Herzlichen Glückwunsch!

Wettermäßig sind wir immer noch im Bereich des - allerdings bei uns schwachen - Troges.

Quelle: TopMeteo

Im morgendlichen Briefing sprachen wir die Empfehlung zu einem zeitigen Abflug aus. Die letzten deutschen Piloten passierten die Abfluglinie um ca. 12:37. Mal schauen, wie später das Resultat ist.

Die in der Karte eingezeichnete Hebung / Konvergenz wird ggf. durch Riesengebirge und Fatra aufgehalten. Dies ist zumindest unsere Einschätzung. Ob dieser mögliche Effekt einen späten Abflug rechtfertigt, bleibt abzuwarten. Jedenfalls wäre hier das (Wetter-) Glück  notwendig, das wir lieber nicht herausfordern.

Die Abschirmung nördlich des 2.Wendepunktes (15m; Club) ist nicht sicher zu beurteilen. Unsere Einschätzung: Selbst, wenn sie sich auflöst, ziehen die Reste in den nördlichen Aufgabenbereich.

Die Situation um 15:30 CEST stellt sich wie folgt dar:

Quelle: TopMeteo

Zwischenzeitlich war es komplett zugezogen, mittlerweile sieht es in südlicher und westlicher Richtung (WP 3 für die Std-Klasse) wieder recht passabel aus.

Um 15:56 landet Uwe mit der „SN“ als Zweiter. Wenn die Engländer heute keinen günstigeren Abflugzeitpunkt erwischt haben, dann wird es ein Tagesplatz ganz vorne! Super Leistung!

So, die Wertungen sind wieder online:

https://www.soaringspot.com/de/20th-fai-european-gliding-championship-2019-prievidza-2019/results

Grundsätzlich ein super Ergebnis, nur Robby und Krümel hadern etwas mit der Gesamtsituation, hatten doch die ca. eine Stunde (!) später Abgeflogenen das schon heute Mittag angesprochene Wetterglück. Ausbalanciertes Risikomanagement, was wir anstreben, lässt meiner Meinung nach das Ganze in einem deutlich positiveren Licht erscheinen. Ihr könnt euch ja einmal Gedanken über eure Taktik in vergleichbarer Situation machen.

Obwohl ich etwas „kränkel“ (üblicher Männerschnupfen), war ich dennoch gaaanz langsam mit dem Mountainbike unterwegs. Es gibt westlich vom Flugplatz eine eindrucksvolle Burg mit einem tiefen Graben. Direkt davor nette Cafés und Restaurants. Hier sollten wir unseren Team-Shelter aufbauen.

Ich füge noch einige Impressionen an, dann gibt es Essen und ab ins Bett, CU bis morgen (hoffentlich  wieder frisch & fit), euer Wolli

Hallo zusammen,

hier wieder der Bericht aus dem „wilden Osten“, der sich gar nicht so wild anfühlt, es sei denn, man fährt im Dunkeln durch die vielen Schlaglöcher auf den (anscheinend) weniger wichtigen Straßen. Aber auch das mindert den wild-schönen Eindruck der uns umgebenden Bergwelt nicht.

Heute setzen wir einmal einige Piloten/Teammitglieder bildlich in Szene:

Von oben links nach rechts:

Freddy, Jan, „Krümel“, Pia, Felix, Team, Uwe, Wolli, Felix, Andreas

Nach dem gestrigen Tag gilt die Devise: “Business as usual“. Wir versuchen das optimale Wetterfenster zu nutzen, dabei Krümels Ausspruch nicht als „Futtero Kanowski“ (früh abfliegen und eingeholt werden) herhalten zu wollen, zu beherzigen. Dies setzt aber taktisches Durchhaltevermögen voraus. So fliegen alle heute aus dem deutschen Team spät ab, indem wir auf die 10UTC Prognosen unseres Sponsors “Top-Meteo“ und unserer Intuition vertrauen, dass die Dauer der Stabilisierungsphase in der labilen, kühlen Luft -  maritimen Ursprungs -  für eine saubere Bewältigung der Aufgabe ausreicht.

SAT-Bild von 16Uhr CEST

Quelle: Top-Meteo   

Wir werden sehen. Um 16:17 CEST (CetralEuropeanSumerTime) sind schon viele „Clubbies“ wieder gelandet und auch unsere Piloten befinden sich in der Endanflugphase.

Heute war ich mit meiner (2ten Einschätzung) des anvisierten Endanfluges, die ich fälschlicherweise auf 17:30 gelegt hatte, nicht so glücklich. Also besser an den ursprünglichen Einschätzungen festhalten>>diese sagten: Die erneuten Ausbreitungen werden so gegen 16:30 wetterwirksam und sie waren es dann auch. In der Club -und 15m-Klasse wären Abflüge ca. 10min früher optimaler gewesen.

Naja, Asche auf mein Haupt!

Dabei sind die Leistungen aller Piloten, auch die des deutschen Teams, bemerkenswert. So erreicht Sebastian Kawa in der 15m-Klasse eine Geschwindigkeit von 129,7 km/h.

Robby Schröder zeigt, welches Potenzial in der Standardklasse steckt, und jagt um den Parcours mit annähernd gleicher Geschwindigkeit von 128,3km/h.

Nach dem abendlichen Sport und einer großen Grillrunde, wo ich mich an den gedeckten Tisch setzen durfte, kreisen unsere Gespräche, wer mag es uns verdenken, um den vergangenen Wertungstag und das tägliche Flarm-Thema. Ein bekannter sehr guter Pilot aus einem östlichen Nachbarland schafft es doch immer wieder, selbst die Kollisionswarnungswellen ins Nirvana zu schicken.

Da bleibt einem das Wort im Rechner stecken. Gute Nacht, euer Team Germany!

P.S. Noch Impressionen vom Abendessen, ein kleiner Blick auf Prievidza und auf eine (vielleicht) slowakische Besonderheit: eine Straße voll mit Garagen.

Tagesbericht 7.7.2019

G`day,

Gestern Abend konnten wir noch einen stimmungsvollen Abendhimmel bewundern, der diesen schönen Tag quasi abschloss und Spaß auf den heutigen machte.(Heute schaff ich die Überleitung)

Heute sind unsere Piloten nun in der Luft (15:05), während die am Boden gebliebenen via life-tracking einen Eindruck vom Geschehen zu gewinnen versuchen. Dies in Verbindung mit Funksprüchen, die, je weiter unsere Teams vom Startflugplatz entfernt sind, umso spärlicher werden. Die Aussendarstellung des Segelfluges ist so kaum möglich. „Suboptimales“ OGN-Netz (OpenGliderNetwork) in Verbindung mit der Wahlfreiheit, eine „Online-Sichtbarkeit“ des Flugzeuges zu ermöglichen oder auch nicht, ist eine Kombination, die nicht zu Freude führt.

Die Strecken führen heute in die Bereiche der kleinen und großen Fatra, sowie der niederen Tatra, bis an den Rand der hohen Tatra.

Durch die Restfeuchte nach der herangezogenen Kaltfront und einen erneuten Feuchtevorstoß einer Hebungszone über Deutschland und Polen, hatten wir heute morgen die Möglichkeit von Ausbreitungen angesprochen, die zum Glück ausgeblieben sind. Allerdings weisen die teilweise unscharf abgegrenzten Wolken auf einen mittelstarken Wind und eine lange Verweildauer  der (auch z.T. inaktiven) Wolken hin. Klar, dass es dann unseren Piloten nicht leicht fällt, die starken Aufwinde zu selektieren.

 Hier die Vorhersage für den BodendruckQuelle: Top-Meteo

Nun der sprichwörtliche Blick aus dem Fenster um 15:04. Im Süden erkennbare „Cirren“ (Schleier-Wolken im Bereich von 9000m) der gestrigen Wetterfront, die nun  leicht rückläufig ist als okkludierte Warmfront.

Durch die durchaus komplexe Wettersituation hatten wir heute morgen an einen Spruch des Meteorologen und  Mental-Trainers Hermann Trimmel erinnert, der einmal sinngemäß sagte:

Die schwache Thermik zu Beginn ist gewiss, der Ausgang des Tages (und Wetterentwicklung) allerdings ungewiss. Dies war als kleiner Vorschlag gedacht, die Abflugzeit nicht nach hinten zu überreizen.

Heute scheinen wir u.a. von Leeeffekten des Erz-und Riesengebirges zu profitieren und einem leichten Hochdruckenfluss. Diese beiden Effekte scheinen die Ausbreitungstendenz zu bremsen. (zumindest ist dies meine Erklärung)

Die Staubewölkung an diesen Wetterhindernissen zeigt gut das Satellitenbild von 15:30:

Nachdem nun alle gelandet sind, die Flugzeuge gesäubert und eingepackt, die „kleinen“ Wunden geleckt, ein Sportprogramm eingeschoben und das Abendessen vorbereitet ist, wird es Zeit, einen Blick auf die Wertung zu werfen:

https://www.soaringspot.com/de/20th-fai-european-gliding-championship-2019-prievidza-2019/results

Heute hatten sowohl die 15m -Klasse sowie auch die 5B einen Tiefpunkt im  Bereich des 1. Wendepunktes, was einige Zeit gekostet hat. Uwe und Robby haben insgesamt die Aufgabe am saubersten gelöst. Im Moment kreisen die Gespräche um die guten Aufwinde, die verpassten Chancen, krasse Auf- und Abwinde, tolle fliegerische Erlebnisse und ich könnte mir vorstellen, dass nach einigen Gläsern guten Rotweins die Dramatik noch zunimmt. Da wollen wir dann lieber nicht mehr zuhören und verabschieden uns bis morgen mit den herzlichsten Grüßen, eurer Team German.

P.S. Als einen klitzekleinen Beitrag zur Nationenverständigung schaut heute Abend das österreichische Team einen Film in unserem Shelter:

 

Dobrý deň do Nemecka,

Guten Tag nach Deutschland,

Eigentlich ist es ja schon Abend, aber ich habe schon mal früher mit diesem Blog begonnen, gleich nach den ersten Landungen. Wollen wir gleich mit den Ergebnssen anfangen. Alle „Nemecka" sind auf den vorderen Plätzen vertreten. Bitte schaut unter:

https://www.soaringspot.com/de/20th-fai-european-gliding-championship-2019-prievidza-2019/results

So, nachdem die ersten Spannung verflogen ist, interessiert euch vielleicht eine kurze Chronologie des Tages Dem ersten Tag (wie dem letzten) obliegt immer eine besonder Spannung,-ein besonderer Flair. Morgens sind alle noch „Meister“ in Gedanken. Der erste Tag ist dann die Realität und viele von uns haben schon erlebt, dass dieser auch sehr (sportlich) unschön sein kann. Nun denn, heute war es dann mal anders und wir freuen uns (verhalten) darüber. Wie ging es denn heute los. Verzweifelt suche ich eine passende Andekdote, die mir den Einstieg in diesen Tagesnbericht erleichtert. Allerdings gab es professionelle Routine mit den Fakten des Tages:

Kaltfrontdurchgang, insgesamt Hebungsvorgänge (dadurch können sich mal ganz schnell AC, SC-Wolken bilden, die eben noch nicht da waren.) Ende des prognostizierten fliegbaren Wetterfensters gegen 15-16:00 Uhr CEST (CentralEuropeanSumertime).

Hier einmal die Prognosekarte für 12UTC: und das Sat-Bild von heute morgen, welches die Front noch nördlich von uns zeigt:

 Quelle: www.wetter-jetzt.de     

Quelle: www.wetterzentrale.de

Da dachten wir, dass die Frage des Abflugzeitpunktes eigentlich klar sein sollte, aber auch hier zeigte sich, dass die Perspektive in der Luft von der Bodeneinschätzung variieren kann.

Hier einmal zwei Bilder von der Abflugphase, wobei beide Sitauationen ihre Chancen hatten.





Anschliessend gab es aber den erwarteten leichten Regen, der die Enphase spannend machte.

  Quwlle: http://www.shmu.sk/sk/?page=65

Also, heute ist und war ein guter Tag und morgen ist der „1. Wertungstag“. Jetzt machen wir noch ein chilliges DeBriefing:

In diesem Sinne: eine gute Nacht für euch, Wolli

Dobrý deň,

Alle Jahre wieder,- aber es ist ja noch gar nicht Weihnachten, allerdings ist ja der „traurigste Tag des Jahres“ („Mittsommer“) schon vorbei und die Tage werden langsam kürzer. Alle Jahre wieder findet wieder „die „Europameisterschaft statt,- genaugenommen zwei, eine der „großen“ und eine der „kleinen“ Klassen. Wir hier sind mit den „Kleinen“ zufrieden und haben, wie „natürlich“ zu erwarten, auch die Großwetterlage auf unserer Seite. Das sogenannte „gestörte Zirkulationsmuster“ beschert uns keine „Westwindwetterlage“ mit vielen Fronten, sondern eher eine antizyklonal beeinflusste Situation (durch ein Hochdruckgebiet beeinflusst). Diese verschont uns zwar nicht von allen Wetter-Fronten, bedeutet aber grundsätzlich erst einmal Sommer pur. Sommer, wie er im Trend der Klimaerwärmung wohl häufiger kommt, was ja bekanntermaßen nicht nur positive Auswirkungen hat.

Jetzt darf ich uns aber erst einmal vorstellen. Wir sind „das Team“. Das Team besteht nicht nur aus Piloten, sondern beginnt bei den Mitarbeitern/innen des Verbandes,- für den wir an den Start gehen. Viele viele Menschen helfen und unterstützen uns,- letztendlich alle Mitglieder und wir hoffen, den Segelflug auf dieser EM-Bühne für euch gut zu vertreten. Danke dafür!

Starten werden in diesem Feld:

15m: Jan Omsels, „Basti“ Bauder und „Freddy“ Hein (als amtierender Europameister)

Std: Sebastian „Krümel“ Nägel, „Robby“ Schröder

Club: Felix Hoffmann, Uwe Wahlig

Nachdem in den letzten Tagen bei guten Wetterbedingungen schon kräftig trainiert wurde, stand heute dann „nur“ die Eröffnungsfeier auf dem Plan. Diese fand um 17:00 Uhr statt. Vorher haben wir das 1. Teambriefing durchgeführt, wo der grundsätzliche Tagesablauf mit unseren kleinen Briefings und de-Briefings sowie der generelle Tagesplan besprochen wurde.

Jeder hat seinen eigenen Rhythmus, den es zu berücksichtigen gilt. Diesen dürfen wir dann in den Tagesgang integrieren. Dreh-und Angelpunkt des Tages ist hierbei das „offizielle“ tägliche Briefing. Diese findet jeweils um 10:00 statt. Die Startbereitschaft erwarten wir je nach Wetterlage zwischen 11:30 und 13:00.

Durch die östliche Lage erwarten dann alle die Ladungen gegen 17:00 bis 18:00. Wertungen könnt ihr euch über

https://www.soaringspot.com/de/20th-fai-european-gliding-championship-2019-prievidza-2019/results ansehen.

Weitere Details gibt es unter:   

https://www.egc2019.sk/

Für euch ist interessant, wie wir hier die Berichterstattung gestalten. Vorweg sei erwähnt, was wir uns auch untereinander auf die Fahnen schreiben: Ehrliche, direkte Ansprache. Die wünschen wir uns auch von euch. In unserem möglichen Rahmen versuchen wir gerne darauf einzugehen. Durch unsere personelle Situation gibt es abends einen Tagesbericht für euch, der die Wertungen abrundet und hoffentlich die ein-oder-andere Info rüberbringt, die auch hinter die Kulissen blicken lässt. Für heute verabschieden wir uns dann schon einmal mit dem definitiv zünftigsten Team unsere österreichischen Freunde.

Auch wir hatten heute noch unserer „Highlight“ durch das  dem Gruppenfoto mit der lokalen Tanzgruppe, die uns vorher  mit ihrer gelungenen Darbietung beindruckte.

Einen herzlichen Gruß von uns Allen , CU zum morgigen ersten Wertungstag,

dobrú noc, Wolli