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Heute Morgen hüllte strahlender Sonnenschein den Flugplatz ein.

Ihr werdet es vermuten, was jetzt kommt:

.....dies war leider nur ein kurzes Intermezzo!!. Mittlerweile um 11:26 CEST bedecken wieder Wolken in verschiedenen Höhen den Himmel.

Das Orga -Team greift nun zu allen Mitteln, um den Wettergott gnädig zu stimmen.

Gestern wurde ein Holzpfahl aufgestellt.

Augenscheinlich mit klarer Absicht: TopMeteo; Skysight, Meteoblue etc. werden überflüssig. Stattdessen täglich Sonnenschien von Morgens bis abends. Opfergaben und Anbetung inclusive! Wollen wir das?

Darüber hinaus ist die Zuverlässigkeit litauischer Gottheiten höchst fragwürdig, wie eine spontan durchgeführte Literaturrecherche ergab:

Wikipedia:

"Problematik litauischer Gottheiten:

In den alten Quellen werden über hundert litauische Gottheiten genannt, viele nur einmal. Die Quellen stimmen nur zum Teil überein; zudem werden sie von der Forschung verschieden bewertet, was ihre Zuverlässigkeit anbelangt.....

 So wird vermutet, dass viele Namen in Wahrheit aus beim Volk beliebten Rätseln stammen, die von verschiedenen Chronisten fälschlicherweise als Götternamen interpretiert wurden...."

Wir werden diesen Fall weiterverfolgen und berichten!

Derweilen hat Joeline, die im ca. 1.5 km entfernten Grid vor Ort ist, mehrere Task-Änderungen unterschrieben. Unser Team lieferte dabei einige Inputs, um hoffentlich fliegbare Aufgaben zu ermöglichen.

Um 12:01 CEST geht der erste Start raus.

AAT`s für alle Klassen zwischen 2h und 2:30 (15m)

Task-Overlay mit "significant weather 14 CEST)

Quelle: "SkySight" - "Soaring Spot"

Trotz aller (Wetter)Widrigkeiten war die Stimmung beim morgentlichen Teambriefing gut und wir versuchen sie in eine gute Tagesleistung umzusetzen.

Linkime gražaus sekmadienio (Wir wünschen euch einen schönen Sonntag), CU later

Die letzten Sonnenstrahlen spiegeln sich in den Autoscheiben der auf den Flugplatz fahrenden Anhängergespanne. Der Blick auf die Wertungen verrät es ebenfalls: wieder ein Außenlandetag für die gesamte Clubklasse und über die Hälfte der Standard-Klasse.

Dabei sah es heute Morgen dann doch recht vielversprechend aus:

Quelle: Joeline, - multifunktionelle Unterstützerin von Thomas "EA", TeamCaptain Österreich und auch für unser Team immer da, wenn es mal brennt. Merci!

Vom Wetterbericht waren wir allerdings vorgewarnt.

Wieder war eine Kaltfront im Anmarsch und sollte das fliegbare Wetterfenster gegen 1500 beenden.

Zum Glück hatte der gestern Nacht angereiste Alex (Team-Mate von Uwe) eines mitgebracht:

Quelle: "Meteoblue"

Dieses war aber nur von kurzer Dauer wie die drei Satellitenbilder von 12:15, 14:15 und 15:30 zeigen.

Quelle: "TopMeteo"

Die Ausbreitungen im Vorfeld der Front zwangen die Piloten zu teils abenteuerlichen Umwegen.

Hier der Flugweg von "ED", Lukas Blattmann:

Quelle: "GlideAndSeek"

Uwe findet immer noch einen "Slot" für ein stimmungsvolles Foto. Die ausgedehnten Wälder sind definitiv gut für das Weltklima, stellen aber für den niedrig fliegenden Segelflieger eine Herausforderung dar.

Nicht alle im deutschen Team schafften es, die Ausbreitungen zu queren.

Wenn man sich plötzlich im tieferen Höhenband befindet, hat eine sichere Außenlandung Priorität, auch wenn eine aufwindversprechende Wolke vielleicht über einem nicht landbaren Gebiet lockt.

Enriques Wort zum Sonntag: (während vor der Flugplatzkneipe einige Anhänger abgespritzt wurden)

"Gehen die etwa davon aus, dass sie morgen nicht mehr außenlanden müssen,...ha...diese Amateure"

(wohl wissend, das heute auch sein Anhänger rollte...)

Mario: "Der Boden weiß nicht, dass er aus Sand besteht,..das Wetter irgendwie auch nicht!"

Gute N8, euer Team aus Pociunai!

Hallo,

schon heute (oder gestern bei der Taktikbesprechung) war klar: Die nächsten Tage stehen auf der Kippe und es wird täglich "das" "Wetterfenster" gesucht. Wer eins auf Lager hat, darf es gerne vorbeibringen!

Er/sie wird/würde auch heute gut bekocht, steht doch der "International Evening" an. Hier stellen die teilnehmenden Nationen "Spezialitäten" ihres Landes vor. Es wird ein geselliger Abend auf den alle sich freuen.

Das tägliche "Good luck" der Meteorologin ist bei uns schon fester Bestandteil der Kommunikation geworden, steht aber eher für "wir sehen uns auf dem Acker".

Hier sehen wir den Bilderbuch-Gegen/Queranflug von Uwe Melzer als Abschluss des gestrigen Flugsport-Erlebnisses:

Fahrwerk ausgefahren und verriegelt, Wind schwach, alles frei, die kleinen Hügelchen stören nicht, eindrehen ins Final, ausrunden, das Rad rollt." "Uwe" outlanding, everything fine!" (via sms an den Tc)

Lukas Blattmann und ein weiterer Clubklassepilot hatten das Terrain vorher schon sondiert und für gut befunden..

Heue Abend oder spätestens morgen gibt es dann ein paar Eindrücke vom heutigen Abend.

CU...euer Team Germany

P.S. das Wetterfenster bitte bei Vladas abgeben!

Im heutigen Teambriefing sprach Thomas Wettemann an, dass das beste Wetterfenster heute nur bis ca. 13:00 vorhergesagt war.

Das war auch genau so, breiteten sich dann doch die Wolken gegen Mittag, durch die schon heute früh sichtbare Feuchteschicht unterhalb 3000m rasch aus.

Für ambitionierte Modellflieger reichte es immerhin!

Allerding lag unsere Hoffnung in einem leichten Luftdruckanstieg, der sich zum Nachmittag bemerkbar machen sollte. Dieser hätte die Wolken in Verbindung mit etwas trockenerer Luft auflösen sollen. Tendenziell war dies auch zu beobachten, kam aber für das Gros der Clubklasse zu spät.

Laut Reglement müssen in der Clubklasse mehr als 25 % der gestarteten Piloten über eine (indexkorrigierte) Distanz von 100km fliegen, um eine Wertung zu erzielen.

Dies gelang heute nur dem ungarischen Piloten Szabolcs Veigli, der zwar dafür keine Punkte erhält, zweifellos mit dieser Leistung "Sieger der Herzen ist". Er flog immerhin fast 70km weiter als Tapio Tourula aus Finnland. Dieser flog nach dem ersten Wendesektor wieder gen Heimat, wo er auch ankam!

Herzlichen Glückwunsch!

Hier einmal die Flüge der drei Weitesten:

Außer Szabolcs Veigli und Tapio Tourula mussten alle Piloten von den litauischen Wiesen und Feldern geholt werden. Die Landschaft mutet schon skandinavisch an, ausgedehnte Wälder wechseln ab mit (in allen vorstellbaren Richtungen) hügelliegen Feldern und Wiesen, oft eingerahmt von urigen Holzhäusern. Für eine Rückholtour charmant, wenn da nicht der Regen von gestern wäre, der dem deutschen Team fast den "kleinen Ausflug" mittels eine Schlammloches auf einer "Gravel-Road" verdorben hätte. Zum Glück gab`s einen 4W-Drive, der auch diese kleine Schikane meistern konnte.

Mit unterschiedlichen Fahrzeugen unterwegs, traf man sich dann wie Hase und Igel auf dem Nachhauseweg angesichts eines stimmungsvollen Sonnenunterganges nach leckerem Pizzaessen am Ortsausgang von Pociunai zum kleinen Abendplausch und zur Taktikbesprechung für die nächsten Tage. Den Inhalt erfahrt ihr morgen,.....herzlichen Gruß, CU, euer Team Germany

Ziemlich einsam liegt der Flugplatz da, die Regentropfen sind die einzigen Gäste im Pool.

Quelle:

Die Flugzeuge trocken unter den Bezügen, die Piloten unterwegs mit Regenschirmen.

Da war die Nachricht der Sportleitung nicht verwunderlich:

"Good morning. No Grid for today. Briefing at 10:30."

Im Briefing gab es neben Wetter und den täglichen Sicherheitsthemen als Highlight die Würdigung der Tagessieger des zweiten Wertungstages. Hier standen in der Std.-Klasse Mario und Enrique ganz oben. Herzlichen Glückwunsch!

Von links nach rechts: Enrique Levin, Mario Kiessling, Dennis Huybreckx

Der Regen soll heute Nachmittag aufhören, sodass wir ggf. noch die Flugzeuge aufbauen und reinigen können. Morgen erwarten wir dann wieder einen fliegbaren Tag.

CU tomorrow, Grüße nach daheim, euer Team Germany

"Aufgabe überreizt" sagt Thomas zu dem heutigen Tag,. oder "wenn man das Wetter ignoriert". Das Orga Team hat sich natürlich bemüht, heute eine gute B-Task zu stricken, aber das Wetter hat einfach nicht mitgespielt. So ganz überraschend war das allerdings nicht. Über Polen befand sich ein ausgedehntes Wolkenfeld, was durch die Höhenströmung in unseres Fluggebiet hineindriftete.

Quelle: "Top Meteo" 17:00 EEST

Das Bodenteam war ambitioniert am Funk, liebevoll unterstützt von der Familie Levin, die für das leibliche Wohl schon seid Tagen sorgen! Merci !

Es zeichnete sich dann aber zum Ende ab, das die meisten Piloten wieder die litauischen Äcker besuchen mussten.

"Uwe" war auf dem letzten Schenkel am höchsten, flog ab und musste dann feststellen, das die hinter ihm fliegenden noch einen Bart "auskurbelten" und glücklich nach Hause kamen.

So gab es noch eine Rückholtour in die skandinavisch anmutende Landschaft.

Quelle: "Glideandseek"

Die Stimmung ist gut, wir haben Spaß und freuen uns auf die nächsten Tage.

Bis morgen, euer Team Germany

P.S.: unzensierter Kommentar von Mario: "krasser Scheiß heute".