Trainingstage

Inzwischen sind alle deutschen Piloten in Aalen angekommen. Alle haben die technische Kontrolle ihrer Flugzeuge erfolgreich absolviert und konnten auch mindestens einen Trainingsflug durchführen. Damit sind die letzten Vorbereitungen für den Beginn der Junioren-Weltmeisterschaft weitgehend abgeschlossen.

Das Wetter zeigte sich in den vergangenen Tagen von seiner hochsommerlichen Seite. Bei großer Hitze gab es teilweise hervorragende Segelflugbedingungen mit Basishöhen deutlich oberhalb der maximal zulässigen FL95. Heute präsentiert sich die Wetterlage dagegen deutlich anspruchsvoller. Zahlreiche Schauer und Gewitter sowie eine niedrigere Wolkenbasis sorgen für einen Vorgeschmack auf die Wettervielfalt, mit der die Teams in den kommenden Tagen rechnen müssen.

Auch das Camp blieb von den Wetterkapriolen nicht verschont. Bereits vorgestern und in der vergangenen Nacht zogen jeweils kräftige Böenwalzen sowie ein größeres Gewitter über den Flugplatz. Dank der guten Vorbereitung verlief jedoch alles ohne größere Probleme.

Heute Abend stehen das Sicherheitsbriefing und das offizielle Eröffnungsbriefing auf dem Programm. Morgen folgt dann mit der großen Eröffnungsfeier der Junioren-Weltmeisterschaft in Aalen der offizielle Startschuss für den Wettbewerb.

Die Vorfreude bei allen Beteiligten ist groß – jetzt kann es endlich losgehen.

Eröffnung in Ostrow

EM 2026 in Ostrow: Das deutsche Team ist bereit!

Heute beginnt die Segelflug-Europameisterschaft in Ostrow (Polen). Um 18:00 Uhr findet die offizielle Eröffnungsfeier statt. Das deutsche Team ist bestens vorbereitet und freut sich auf den Start der Wettbewerbe.

Die deutsche Mannschaft:

Standardklasse

  • Jan Kretzschmar (LS8)
  • Jan Knischewski (LS8)

15-Meter-Klasse

  • Jonas Florin (ASW 27)
  • Oliver Springer (AS 33)

Clubklasse

  • Toni Kittler (LS7)
  • Robin Förster (LS7)

Das Team wird von Teamkapitän Holger Back geführt und von Alex Meinecke unterstützt. Das Teamcamp steht, die Vorbereitungen sind abgeschlossen und alle Pilotinnen und Piloten blicken motiviert auf die kommenden Wettbewerbstage.

Bundestrainer Carsten Kopsieker hat gemeinsam mit dem Team die organisatorische Basis in Ostrow geschaffen. Aufgrund anderer Verpflichtungen kann er die Europameisterschaft nicht persönlich begleiten. Die sportliche Leitung vor Ort übernimmt daher Teamkapitän Holger Back.

Morgen beginnt der erste Wertungstag. Wir halten euch während der gesamten Europameisterschaft mit aktuellen Informationen, Eindrücken und Ergebnissen auf dem Laufenden.

Wir wünschen dem gesamten deutschen Team viel Erfolg und allzeit gute Flüge!

WM 2026 war eine erfolgreiche!

Mit einem außergewöhnlich erfolgreichen Abschneiden kehrt die deutsche Nationalmannschaft von den 40. FAI World Gliding Championships in Częstochowa (Polen) zurück. Nach zehn anspruchsvollen Wertungstagen unter unterschiedlichsten Wetterbedingungen konnte das deutsche Team insgesamt drei Weltmeistertitel sowie weitere Spitzenplatzierungen erringen.

In der Offenen Klasse sicherte sich Felipe Levin nach einem dramatischen Wettbewerbsverlauf den Weltmeistertitel. Die Entscheidung fiel erst mit den letzten eingehenden Wertungen des Wettbewerbs. Nachdem zwischenzeitlich bereits davon ausgegangen wurde, dass Sebastian Kawa den Titel gewonnen hatte, brachte die abschließende Auswertung die Wende zugunsten des deutschen Piloten. Michael Sommer komplettierte das hervorragende Mannschaftsergebnis mit dem dritten Platz und damit einer weiteren Medaille für Deutschland.

Auch in der 20-Meter-Doppelsitzerklasse überzeugte das deutsche Team auf ganzer Linie. Jan Omsels und Karsten Leucker verteidigten über den gesamten Wettbewerb hinweg ihre Spitzenposition und wurden verdient Weltmeister. Mit konstant starken Leistungen, hoher taktischer Disziplin und einer beeindruckenden Teamarbeit legten sie die Grundlage für diesen Erfolg.

Den dritten Weltmeistertitel gewann Deutschland in der Mannschaftswertung. Unter der Leitung von Team-Captain Carsten Kopsieker und Co-Team-Captain Conrad Hartter präsentierte sich das gesamte Team während der zwei Wettbewerbswochen geschlossen, professionell und leistungsstark. Die Mannschaftswertung unterstreicht die außergewöhnliche Breite und Qualität des deutschen Aufgebots.

In der 18-Meter-Klasse fehlte am Ende trotz einer mutigen und offensiven Strategie das letzte Quäntchen Glück. Stefan Langer belegte einen hervorragenden dritten Platz und gewann die Bronzemedaille. Mario Kießling rundete das starke Ergebnis mit Rang vier ab. Der Weltmeistertitel ging hier an den jungen Franzosen Victor Mallick, der über den gesamten Wettbewerb hinweg konstant auf höchstem Niveau flog.

Die Weltmeisterschaft 2026 war geprägt von sehr unterschiedlichen Wetterlagen – von schwieriger Blauthermik mit starkem Wind bis hin zu außergewöhnlich schnellen Rennflugbedingungen mit Tagesaufgaben von bis zu 884 Kilometern. Neben den Piloten trugen auch die intensive Teamarbeit am Boden, die Wetteranalysen von Bernd Fischer (TopMeteo) sowie die enge Zusammenarbeit innerhalb der Mannschaft entscheidend zum Erfolg bei.

Mit drei Weltmeistertiteln, zwei Bronzemedaillen und einem 4.Platz zählt das Abschneiden in Częstochowa zu den erfolgreichsten Ergebnissen einer deutschen Segelflug-Nationalmannschaft bei einer Weltmeisterschaft. Entsprechend groß waren die Freude, die Emotionen und der Stolz innerhalb des gesamten Teams nach dem Abschluss eines Wettbewerbs, der allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben wird.

10.Wertungstag

Zwischenbericht vom heutigen Wettbewerbstag

Die Spannung bei den 40. FAI World Gliding Championships steigt weiter an. Heute steht die 18-Meter-Klasse als erste Klasse im Feld und fliegt eine 3:30-Stunden-AAT mit Sektoren von 15, 25, 22, 20 und 30 Kilometern. Die Aufgabe führt erstmals ausschließlich nach Osten und Südosten. In diesem Bereich werden weiterhin ähnliche Wetterbedingungen wie am gestrigen Tag erwartet, sodass dort grundsätzlich gute Bedingungen vorhanden sein sollten.

Die Aufgaben der Offenen Klasse sowie der 20-Meter-Doppelsitzerklasse ähneln sich weitgehend. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass dort jeweils eine auf drei Stunden reduzierte AAT ausgeschrieben wurde.

In der 18-Meter-Klasse hat sich das deutsche Team heute für eine taktische Variante entschieden, die durchaus Potenzial hat. Ob diese Strategie letztlich aufgeht, wird sich allerdings erst im weiteren Tagesverlauf zeigen. Die deutschen Piloten aller drei Klassen sind mittlerweile abgeflogen.

In der 20-Meter-Doppelsitzerklasse sieht der bisherige Verlauf sehr vielversprechend aus. Bis zum ersten Wendepunkt läuft alles nach Plan und das Team ist mit der bisherigen Entwicklung zufrieden. Ähnlich präsentiert sich die Situation in der Offenen Klasse. Dort scheint die Abflugzeit nahezu identisch mit der von Sebastian Kawa gewählt worden zu sein, sodass die Unterschiede aktuell sehr gering sind.

Besonders erfreulich ist, dass in den ersten drei Sektoren weiterhin Wolken zur Verfügung stehen. Entsprechend werden derzeit noch sehr hohe Schnittgeschwindigkeiten beobachtet. Die Auswertungen über GliderTracker, GlidingNet, Flarm und die weiteren Tracking-Systeme zeigen bislang einen schnellen und flüssigen Rennverlauf.

Die eigentliche Herausforderung dürfte heute der letzte Schenkel gegen den Wind werden. Dort lassen die Wolken voraussichtlich nach, wodurch die Bedingungen schwieriger werden könnten als im bisherigen Tagesverlauf.

Trotz der hohen sportlichen Bedeutung des heutigen Tages bleibt das deutsche Team insgesamt erstaunlich entspannt. Die Konzentration liegt auf den eigenen Leistungen und einem sauberen Flug. Die bisherigen Eindrücke stimmen zuversichtlich, sodass man den Ergebnissen mit Optimismus entgegensieht.

Mathias Schunk hat zwischenzeitlich den Puls des Bundestrainers kontrolliert. Das Ergebnis: 82 Schläge pro Minute.

Wir konzentrieren uns nun auf die letzten Rennstunden und melden uns nach den Landungen hoffentlich mit positiven Nachrichten und den entsprechenden Ergebnissen zurück.

Die Enttäuschung in der Offenen Klasse ist heute groß. Über weite Strecken des Tages sah es nach einem hervorragenden Ergebnis aus. Die Ausgangslage war vielversprechend, die Geschwindigkeit stimmte und wir waren überzeugt, dass wir um den Tagessieg mitfliegen würden.

Umso bitterer ist das Ergebnis am Ende des Tages. Auf den letzten Kilometern verlieren wir den Anschluss und müssen feststellen, dass heute deutlich mehr möglich gewesen wäre. Statt eines möglichen Tagessieges stehen nach aktuellem Stand lediglich die Plätze zwei und drei zu Buche.

Das ist aus unserer Sicht heute eine klare Enttäuschung. Gerade weil die Voraussetzungen, die Vorbereitung und auch der größte Teil des Fluges sehr gut waren, schmerzt dieses Ergebnis besonders. Solche Tage gehören leider zum Leistungssport dazu. Heute überwiegt zunächst einmal der Frust über die verpasste Chance.

Auch in der 18-Meter-Klasse gelingt es Mario Kießling und Stefan Langer heute nicht, den Franzosen entscheidend Punkte abzunehmen. Im Gegenteil: Wir haben das Risiko bewusst hoch gewählt und diese Wette heute leider verloren. Damit bleibt es in der Gesamtwertung bei den Plätzen drei und vier.

Weltmeister

Die positive Nachricht des Tages kommt aus der 20-Meter-Doppelsitzerklasse: Jan Omsels und Karsten Leucker sind Weltmeister!

Mit einer beeindruckenden Leistung über die gesamte Weltmeisterschaft hinweg gelingt es den beiden, sich gegen ein außerordentlich starkes internationales Teilnehmerfeld durchzusetzen. Konstanz, Geschwindigkeit, hervorragende taktische Entscheidungen und eine geschlossene Teamleistung sind die Grundlage dieses großartigen Erfolgs.

Der Weltmeistertitel in der 20-Meter-Doppelsitzerklasse geht damit nach Deutschland. Für Jan Omsels und Karsten Leucker ist dies die verdiente Belohnung für eine herausragende Meisterschaft.

Das gesamte deutsche Team freut sich über diesen großartigen Erfolg und gratuliert unseren neuen Weltmeistern herzlich.

ALLES ANDERS!

Zweimal Weltmeister – und was für ein Finale!

Unglaublich. Es kam am Ende doch ganz anders als gedacht.

Eigentlich waren wir bereits davon ausgegangen, dass Sebastian Kawa sich den Weltmeistertitel in der Offenen Klasse gesichert hatte. Wir hatten ihm bereits persönlich zu seiner außergewöhnlichen Leistung gratuliert. Auch das polnische Fernsehen feierte ihn bereits als neuen Weltmeister. Nach diesem Flugtag schien alles entschieden.

Doch dann kam die Nachricht, die alles noch einmal auf den Kopf stellte.

Karstens Frau Clara war bereits dabei, erste Sachen abzubauen, als eine Nachricht von Enrique Levin eintraf. Die Information war so überraschend wie entscheidend: Sollte der letzte noch ausstehende Pilot außerhalb der Geschwindigkeitswertung liegen, würde sich die Berechnungsgrundlage der Geschwindigkeitspunkte ändern – und plötzlich könnte es für Felipe Levin doch noch reichen.

Zunächst wollte das niemand so recht glauben.

Doch wenige Minuten später sah man bereits Mathias Schunk über das Gelände hüpfen. Die Wertung war veröffentlicht.

Felipe Levin ist Weltmeister!

Innerhalb weniger Minuten wandelte sich die Stimmung von Enttäuschung zu völliger Fassungslosigkeit und anschließend zu grenzenloser Freude. Die Dramatik dieses Moments lässt sich kaum beschreiben. Die Emotionen im deutschen Team waren überwältigend.

Damit gewinnt Deutschland gleich zwei Weltmeistertitel:

  • Weltmeister in der Offenen Klasse: Felipe Levin
  • Weltmeister in der 20-Meter-Doppelsitzerklasse: Jan Omsels und Karsten Leucker

Zusätzlich geht auch die Teamwertung an Deutschland.

Trotz aller Freude möchten wir auch unseren sportlichen Respekt ausdrücken. Sebastian Kawa hat heute einen außergewöhnlichen Flug gezeigt. Mit seinem beeindruckenden Geschwindigkeitsschnitt hat er einmal mehr bewiesen, warum er seit vielen Jahren zu den besten Segelfliegern der Welt gehört. Wir haben ihm bereits zu seiner Leistung gratuliert und werden darauf in den kommenden Interviews noch ausführlicher eingehen.

Auch in der 18-Meter-Klasse wurde heute auf höchstem Niveau geflogen. Dort haben wir alles auf eine Karte gesetzt. Die Franzosen haben sich am Ende verdient durchgesetzt. Besonders Victor Mallick hat eine beeindruckende Weltmeisterschaft geflogen. Der erst 26-jährige Franzose überzeugte nicht nur sportlich, sondern auch menschlich. Nach Gesprächen mit Eric Napoléon bleibt vor allem der Eindruck eines außergewöhnlich bescheidenen und gleichzeitig herausragenden Piloten. Zu diesem Weltmeistertitel gratulieren wir ihm ausdrücklich.

Wir sind überglücklich.

Weitere Berichte, Bilder und Hintergrundgeschichten folgen in den kommenden Tagen. Für heute müssen wir uns entschuldigen – der Abschlussabend wartet bereits.

Grüße aus Polen

Das Deutsche Team

9.Wertungstag

Der heutige Wettbewerbstag bei den 40. FAI World Gliding Championships verspricht erneut äußerst spannend zu werden. Nach dem gestrigen Flugtag ist die Stimmung innerhalb des deutschen Teams glücklicherweise weiterhin sehr gut. Einen großen Anteil daran hat insbesondere Stefan Langer, der gestern mit seinem hervorragenden Tagessieg in der 18-Meter-Klasse einen enorm wichtigen Erfolg für das gesamte Team erzielen konnte. Gerade weil die beiden anderen Klassen gestern teilweise doch etwas stärker zu kämpfen hatten, war dieser Erfolg auch für die Stimmung innerhalb der Mannschaft besonders wichtig.

Für den heutigen Tag sind die Wetterbedingungen insgesamt sehr vielversprechend vorhergesagt. Erwartet werden sehr gute Bedingungen mit möglichen Schnittgeschwindigkeiten um etwa 140 km/h, eventuell sogar darüber. Natürlich bleibt bei einem so langen Wettbewerbstag immer ein gewisses Restrisiko bestehen, dass sich die Bedingungen anders entwickeln als prognostiziert, insgesamt sieht die Wetterlage aktuell jedoch sehr stabil und schnell aus.

Entsprechend groß fallen heute auch die ausgeschriebenen Aufgaben aus. Die Offene Klasse erhält eine sehr anspruchsvolle Strecke von 848 Kilometern. In der 18-Meter-Klasse sind 755 Kilometer ausgeschrieben und die 20-Meter-Doppelsitzerklasse fliegt eine Aufgabe über 616 Kilometer.

Aktuell befindet sich das Feld bereits in der Abflugphase. In der Offenen Klasse sowie in der 18-Meter-Klasse sind die ersten Piloten bereits auf Strecke. Die Doppelsitzerklasse befindet sich derzeit noch vor dem Abflug. Aktuell ist es etwa 12 Uhr Ortszeit. Der Start wird heute um ungefähr eine Stunde vorverlegt, wodurch die taktischen Möglichkeiten beim Pokern auf spätere Wetterentwicklungen etwas eingeschränkt werden. Dennoch bleiben gewisse taktische Spielräume bestehen. Insbesondere die Doppelsitzerklasse hat heute noch die größten Möglichkeiten, mit dem optimalen Abflugzeitpunkt zu variieren.

Innerhalb des deutschen Teams werden die gemeinsamen Abflugzeiten heute erneut intensiv abgestimmt. Zudem gibt es innerhalb der Teamführung konkrete Überlegungen, wie insbesondere die Angriffe von Sebastian Kawa möglicherweise besser kontrolliert beziehungsweise abgewehrt werden können. Ob diese Strategie am Ende aufgeht, wird sich allerdings erst am heutigen Abend zeigen.

Insgesamt bleibt die Situation weiterhin äußerst spannend. Das Ziel für heute ist vor allem ein sauberer, möglichst fehlerfreier Flug auf den langen Aufgaben. Weitere Informationen folgen im Laufe des Tages beziehungsweise dann direkt nach den Landungen der deutschen Piloten.

Ergebnisse 9.Wettbewerbstag

Der heutige Wettbewerbstag bei den 40. FAI World Gliding Championships endet für das deutsche Team insgesamt erneut sehr positiv, auch wenn es am Ende teilweise noch einmal hektisch wird.

Besonders erfreulich verläuft der Tag in der Offenen Klasse. Felipe Levin gelingt heute der Tagessieg, während Michael Sommer praktisch punktgleich mit Sebastian Kawa unterwegs ist. Felipe kann dadurch den Vorsprung auf Kawa in der Gesamtwertung nochmals leicht ausbauen, sodass das deutsche Team dem morgigen Wettbewerbstag in der Offenen Klasse weiterhin sehr zuversichtlich entgegenblickt.

Auch in der 20-Meter-Doppelsitzerklasse läuft der Tag über weite Strecken hervorragend. Zwischenzeitlich sieht es dort sogar klar nach einem möglichen Tagessieg für Jan Omsels und Karsten Leucker aus. Leider gelingt der Endanflug am Schluss nicht ganz optimal, wodurch dort nochmals einige Punkte verloren gehen. Die beiden Piloten werden dazu in den Interviews sicherlich noch nähere Einblicke geben. Nichtsdestotrotz kann der Vorsprung auf die polnische Crew um Grabowski heute nochmals um rund 50 Punkte ausgebaut werden. Damit geht das deutsche Team in der Doppelsitzerklasse nun mit etwa 110 Punkten Vorsprung in den morgigen Tag. Insgesamt herrscht darüber große Zufriedenheit innerhalb des Teams.

Der kleine Wermutstropfen des Tages bleibt heute die 18-Meter-Klasse. Mit Platz 10 für Stefan Langer und Platz 12 für Mario Kießling gelingt dort heute nicht ganz das gewünschte Ergebnis. Dennoch kann Mario den Abstand auf Christophe Abadie etwas verkürzen, was innerhalb des Teams durchaus positiv bewertet wird. Besonders hervorzuheben ist heute jedoch die Leistung von Viktor sowie auch Karol Staryszak, der mit einem Schnitt von rund 142 km/h eine außergewöhnlich starke Leistung zeigt und sich damit den Tagessieg sichert.

Die heutigen Aufgaben gehören insgesamt zu den größten und anspruchsvollsten des gesamten Wettbewerbs. Sowohl für Mario Kießling und Stefan Langer als auch für Michael Sommer und Felipe Levin zählen die heutigen Strecken zu den längsten Wettbewerbsaufgaben ihrer bisherigen Laufbahn. Umso zufriedener ist das deutsche Team insgesamt mit der Art und Weise, wie diese außergewöhnlich langen und schnellen Aufgaben bewältigt werden konnten.

Die Spannung innerhalb der Weltmeisterschaft steigt damit weiter deutlich an. Das deutsche Team blickt motiviert und konzentriert auf den morgigen Wettbewerbstag.

Weitere Eindrücke sowie die Interviews der Piloten folgen in den nächsten Minuten auf Instagram und Facebook.

Euch allen einen schönen Abend — morgen wird es erneut spannend.

8.Wertungstag

Der achte Wertungstag bei den 40. FAI World Gliding Championships in Rudniki entwickelt sich bislang sehr interessant und meteorologisch erneut äußerst anspruchsvoll.

Für die 20-Meter-Doppelsitzerklasse ist heute eine 3,5-Stunden-Assigned-Area-Task mit rund 400 Kilometern ausgeschrieben. Die Wetterentwicklung gestaltet sich im Vorfeld nicht ganz einfach, da eine durchziehende Abschirmung sowie ein einfließender Kaltluftbereich lange Fragen hinsichtlich der weiteren Entwicklung im Wettbewerbsgebiet offenlassen.

Zusätzlich sorgt ein kräftiger Nordwestwind mit in höheren Schichten teilweise über 50 km/h, in rund 2000 Metern sogar bis etwa 70 km/h, für anspruchsvolle Bedingungen. Gleichzeitig entstehen durch diese Wetterlage jedoch auch Wellenstrukturen im Abflugbereich, die den Piloten zusätzliche Möglichkeiten eröffnen.

Die Doppelsitzerklasse entscheidet sich für einen vergleichsweise frühen Abflug aus einer sehr guten Ausgangsposition in rund 2400 Metern Höhe. Die erste Phase der Aufgabe führt unter noch gut entwickelten Cumuli zunächst nach Südosten.

Die Offene Klasse fliegt ebenfalls eine 3,5-Stunden-Assigned-Area-Task, zunächst in nordwestliche Richtung. Hier kann das deutsche Team länger auf die optimale Wetterentwicklung warten und sich ebenfalls eine sehr gute Ausgangsposition erarbeiten.

Die 18-Meter-Klasse absolviert heute eine etwas kürzere 3-Stunden-Assigned-Area-Task mit ähnlicher Streckenführung wie die Offene Klasse, ebenfalls zunächst nach Nordwesten. Auch hier sieht sich das deutsche Team aktuell taktisch in einer sehr guten Situation und geht davon aus, nach den französischen Konkurrenten abgeflogen zu sein.

Im weiteren Verlauf entwickelt sich momentan ein großes gemeinsames Flugfeld mit teilweise noch leichter Bewölkungsentwicklung, guten Basis-Höhen sowie insgesamt ordentlichen Steigwerten. Gleichzeitig zeichnet sich jedoch bereits ab, dass im weiteren Tagesverlauf vermutlich nur noch maximal etwa ein Achtel Bewölkung zur Verfügung stehen wird und die Bedingungen teilweise sogar vollständig blau werden könnten.

Aktuell ist das deutsche Team insgesamt sehr guter Dinge. Die ersten Rückkehrer der Doppelsitzerklasse werden gegen 16:15 Uhr erwartet. Für die 18-Meter-Klasse rechnet das Team mit Zielankünften gegen 17:15 Uhr, die Offene Klasse wird voraussichtlich erst gegen 17:30 Uhr zurückerwartet.

Der achte Wertungstag bei den 40. FAI World Gliding Championships in Rudniki entwickelt sich bislang sehr interessant und meteorologisch erneut äußerst anspruchsvoll.

Für die 20-Meter-Doppelsitzerklasse ist heute eine 3,5-Stunden-Assigned-Area-Task mit rund 400 Kilometern ausgeschrieben. Die Wetterentwicklung gestaltet sich im Vorfeld nicht ganz einfach, da eine durchziehende Abschirmung sowie ein einfließender Kaltluftbereich lange Fragen hinsichtlich der weiteren Entwicklung im Wettbewerbsgebiet offenlassen.

Zusätzlich sorgt ein kräftiger Nordwestwind mit in höheren Schichten teilweise über 50 km/h, in rund 2000 Metern sogar bis etwa 70 km/h, für anspruchsvolle Bedingungen. Gleichzeitig entstehen durch diese Wetterlage jedoch auch Wellenstrukturen im Abflugbereich, die den Piloten zusätzliche Möglichkeiten eröffnen.

Die Doppelsitzerklasse entscheidet sich für einen vergleichsweise frühen Abflug aus einer sehr guten Ausgangsposition in rund 2400 Metern Höhe. Die erste Phase der Aufgabe führt unter noch gut entwickelten Cumuli zunächst nach Südosten.

Die Offene Klasse fliegt ebenfalls eine 3,5-Stunden-Assigned-Area-Task, zunächst in nordwestliche Richtung. Hier kann das deutsche Team länger auf die optimale Wetterentwicklung warten und sich ebenfalls eine sehr gute Ausgangsposition erarbeiten.

Die 18-Meter-Klasse absolviert heute eine etwas kürzere 3-Stunden-Assigned-Area-Task mit ähnlicher Streckenführung wie die Offene Klasse, ebenfalls zunächst nach Nordwesten. Auch hier sieht sich das deutsche Team aktuell taktisch in einer sehr guten Situation und geht davon aus, nach den französischen Konkurrenten abgeflogen zu sein.

Im weiteren Verlauf entwickelt sich momentan ein großes gemeinsames Flugfeld mit teilweise noch leichter Bewölkungsentwicklung, guten Basis-Höhen sowie insgesamt ordentlichen Steigwerten. Gleichzeitig zeichnet sich jedoch bereits ab, dass im weiteren Tagesverlauf vermutlich nur noch maximal etwa ein Achtel Bewölkung zur Verfügung stehen wird und die Bedingungen teilweise sogar vollständig blau werden könnten.

Aktuell ist das deutsche Team insgesamt sehr guter Dinge. Die ersten Rückkehrer der Doppelsitzerklasse werden gegen 16:15 Uhr erwartet. Für die 18-Meter-Klasse rechnet das Team mit Zielankünften gegen 17:15 Uhr, die Offene Klasse wird voraussichtlich erst gegen 17:30 Uhr zurückerwartet.

Zwischenstand vom heutigen Wettbewerbstag bei den 40. FAI World Gliding Championships in Polen:

In der 20-Meter-Doppelsitzerklasse konnte die polnische Crew um Grabowski heute etwas Boden gutmachen. Der Vorsprung des deutschen Teams in der Gesamtwertung reduziert sich dadurch aktuell auf 54 Punkte. Dennoch liegt das deutsche Team weiterhin in Führung der Gesamtwertung und blickt insgesamt weiterhin optimistisch auf die kommenden Wettbewerbstage.

Die Offene Klasse sowie die 18-Meter-Klasse befinden sich aktuell noch auf den schnellen Rückenwindschenkeln der Aufgaben. Dort werden derzeit sehr hohe Schnittgeschwindigkeiten erzielt. Insgesamt läuft es bislang weiterhin sehr ordentlich, sodass das deutsche Team auch heute wieder auf starke Tagesergebnisse hofft.

7. Wertungstag

Der siebte Wertungstag bei den 40. FAI World Gliding Championships läuft heute nach dem gestrigen Rest Day unter durchaus anspruchsvollen Bedingungen. Starker Nordostwind und blauThermik sorgen heute für einen komplett anderen Flugtag als an den Tagen zuvor.

Ausgeschrieben sind heute Area Tasks zwischen zwei und zweieinhalb Stunden. Die 18-Meter-Klasse fliegt zwei Stunden AAT, die Offene Klasse sowie die 20-Meter-Doppelsitzer jeweils zweieinhalb Stunden.

Besonders spannend ist heute vor allem die Startphase und die Frage, wie sich die einzelnen Teams taktisch aufstellen. In der Offenen Klasse entscheidet sich das deutsche Team relativ früh abzufliegen, da sich eine sehr gute Ausgangsposition an einer Scherungswelle ergibt. Wahrscheinlich geht das deutsche Team dabei nahezu zeitgleich mit Sebastian Kawa auf Strecke.

Auch in der 20-Meter-Doppelsitzerklasse nutzen Jan Omsels und Karsten Leucker die gute Ausgangslage und gehen vergleichsweise früh los, während die Hauptkonkurreten nach uns abfliegen.

Die Bedingungen sind heute insgesamt deutlich technischer als zuletzt. Der starke Nordostwind macht insbesondere den Rückweg teilweise schwierig.

Die ersten Schnitte nach dem Abflug sehen bislang allerdings ordentlich aus und insgesamt ist das deutsche Team mit den bisherigen Entscheidungen zufrieden.

Jetzt bleibt abzuwarten, wie sich die Bedingungen im weiteren Tagesverlauf entwickeln und wie stark Wind und blaue Thermik die letzten Schenkel beeinflussen werden.

Voraussichtlich melden wir uns heute erst wieder nach den Landungen mit einem ausführlicheren Tagesfazit aus Częstochowa.

Zwischenstand vom heutigen Wettbewerbstag bei den 40. FAI World Gliding Championships:

Die Offene Klasse ist bereits wieder zurück am Flugplatz. Michael Sommer und Felipe Levin liegen nach ersten Einschätzungen etwa auf Augenhöhe mit Sebastian Kawa und aktuell vor den französischen Piloten. Die genaue Auswertung bleibt selbstverständlich noch abzuwarten, insgesamt sieht es jedoch erneut sehr ordentlich aus.

In der 18-Meter-Klasse befinden sich die deutschen Piloten bereits im letzten Sektor. Für den Endanflug fehlen aktuell nur noch etwa 600 Meter. Auch dort läuft der Flug bislang sehr sauber und kontrolliert durch.

Die Doppelsitzerklasse entwickelt sich bislang ebenfalls sehr positiv. Insgesamt präsentiert sich das deutsche Team erneut sehr geschlossen und konstant.

Besonders bemerkenswert sind heute die äußerst anspruchsvollen Wetterbedingungen. Der gesamte Wettbewerbstag findet praktisch ausschließlich in reiner Blauthermik statt. Dazu kommen Windgeschwindigkeiten von etwa 40 bis 45 km/h, wodurch die Aufgaben sowohl taktisch als auch fliegerisch extrem schwierig werden. Gerade bei diesen Bedingungen sind saubere Linienwahl, konsequentes Energiemanagement und exakte Entscheidungen entscheidend.

Nach bisherigem Eindruck werden diese schwierigen Bedingungen heute von allen deutschen Piloten hervorragend umgesetzt. Entsprechend hofft das deutsche Team auch heute wieder auf sehr starke Ergebnisse.

Ergebnisse 7. Wertungstag

Der heutige Wettbewerbstag bei den 40. FAI World Gliding Championships in Polen bringt erneut sehr solide Ergebnisse für das deutsche Team.

In der 18-Meter-Klasse erreichen Stefan Langer Platz vier und Mario Kießling Platz fünf. Zwar liegen die französischen Piloten heute vor dem deutschen Team, allerdings verlieren wichtige direkte Verfolger deutlich an Boden. Unter anderem lassen sowohl Karol Staryszak aus Polen als auch die niederländischen Piloten heute wichtige Punkte liegen. Insgesamt bleibt die Ausgangslage für das deutsche Team in der Gesamtwertung damit weiterhin sehr gut.

Auch in der 20-Meter-Doppelsitzerklasse gelingt erneut ein sehr starker Wettbewerbstag. Jan Omsels und Karsten Leucker sichern sich heute Platz drei und bauen gleichzeitig den Vorsprung auf die engsten Verfolger weiter aus. Besonders erfreulich aus deutscher Sicht: Die polnische Crew um Grabowski verliert heute erneut rund 60 Punkte auf das deutsche Team. Auch die australische Konkurrenz büßt weitere Punkte ein. Damit entwickelt sich die Gesamtwertung in der Doppelsitzerklasse weiterhin äußerst positiv.

In der Offenen Klasse belegen Felipe Levin und Michael Sommer heute die Plätze vier und fünf. Auf Sebastian Kawa gehen dabei lediglich rund zehn Punkte verloren. Gerade unter den heutigen äußerst schwierigen Wetterbedingungen mit reiner Blauthermik und starkem Wind ist dies erneut als sehr solide Mannschaftsleistung zu bewerten.

Insgesamt zeigt das deutsche Team auch heute wieder eine sehr geschlossene und konstante Leistung in allen Klassen. Die anspruchsvollen Bedingungen werden von allen Piloten hervorragend umgesetzt.

Grüße aus Polen — wir melden uns morgen früh wieder.

6.Wertungstag

Der sechste Wertungstag bei den 40. FAI World Gliding Championships in Polen läuft aktuell unter einer ziemlich spannenden Wetterlage. Heute fliegen die Offene Klasse und die 20-Meter-Doppelsitzer jeweils eine 3 Stunden 30 Minuten AAT, die 18-Meter-Klasse eine 3-Stunden-AAT.

Die Aufgaben sind in allen Klassen recht ähnlich gelegt. Erst geht es Richtung Nordwesten, dann etwas südlicher und anschließend wieder zurück Richtung Osten. Die Sektoren liegen dabei ungefähr zwischen 25, 20 und 10 Kilometern.

Das Wetter sorgt heute allerdings schon den ganzen Tag für ordentlich Arbeit im Team. Für den Abend wird eine Front mit Schauern und Gewittern erwartet, die uns nach jetzigem Stand aber erst nach dem Flugtag erreichen sollte. Trotzdem haben wir vor allem im ersten Sektor mit labiler Luft und einer nicht ganz einfachen Entwicklung zu tun.

Deshalb haben wir uns heute bewusst dagegen entschieden, als Erste abzufliegen. Stattdessen sind unsere Piloten eher im hinteren Drittel beziehungsweise teilweise sogar ziemlich spät auf Strecke gegangen. Im Moment befinden sich alle drei Klassen noch im ersten Sektor, der jetzt sauber ausgeflogen wird. Größere Probleme oder besondere Vorkommnisse gibt es bislang nicht.

Die Basis liegt aktuell bei etwa 2000 Metern und die Schnittgeschwindigkeiten bewegen sich momentan um die 125 km/h, teilweise auch schon etwas darüber. Wenn alles weiter normal läuft, erwarten wir die Rückkehr aller deutschen Teams zwischen etwa 17:10 Uhr und 17:30 Uhr wieder in Częstochowa.

Für uns als Teamführung ist so ein Tag allerdings deutlich anstrengender, als es von außen vielleicht aussieht. Gerade bei dieser Wetterlage laufen parallel unglaublich viele Informationen zusammen. Jede Klasse muss einzeln beobachtet werden, dazu kommen mehrere Wetter-Apps, Tracking-Systeme, Funk, Prognosen und natürlich die Abstimmung mit den Piloten. Entsprechend laufen Conrad Hartter und Bundestrainer Carsten Kopsieker heute praktisch durchgehend unter Strom.

Ein ganz wichtiger Faktor ist dabei heute wieder die Unterstützung von Bernd Fischer von TopMeteo. Seine Wetteranalysen und Einschätzungen helfen uns enorm bei den taktischen Entscheidungen. Deswegen kommen wir auch erst jetzt überhaupt dazu, einmal kurz den Blog zu schreiben.

Heute Abend steht dann noch der internationale Abend an. Das deutsche Team wird dort mit Currywurst und deutschem Bier vertreten sein. Aber erstmal müssen die letzten Kilometer heute noch sauber nach Hause gebracht werden.

Bis jetzt sieht es in allen drei Klassen ordentlich aus und wir sind vorsichtig optimistisch. Wir melden uns wieder kurz vor Aufgabenende oder direkt nach den Zieleinflügen.

Ergebnisse 6. Wertungstag

Der heutige Wertungstag bei den 40. FAI World Gliding Championships endet aus deutscher Sicht erneut mit einem insgesamt sehr starken Ergebnis – auch wenn es heute zwischendurch teilweise wirklich wild zuging.

In der 18-Meter-Klasse gelingt Mario Kießling heute der Tagessieg nach einem extrem knappen und spektakulären Endanflug. Damit macht das deutsche Team wichtige Punkte auf die französische Konkurrenz gut. Stefan Langer fliegt zusätzlich noch einen starken vierten Tagesplatz ein. In der Gesamtwertung bedeutet das aktuell:

  1. Stefan Langer 3.Mario Kießling

Mit dieser Ausgangssituation ist das deutsche Team in der 18-Meter-Klasse natürlich mehr als zufrieden.

In der Offenen Klasse beginnt der Tag zunächst nahezu perfekt. Felipe Levin und Michael Sommer legen einen unglaublichen Start hin und können die Konkurrenz zu Beginn regelrecht deklassieren. Nach der ersten Wende läuft es dann allerdings plötzlich nicht mehr optimal. Die beiden geraten einmal tief, müssen entsprechend Wasser ablassen beziehungsweise einen schwierigen Abschnitt überstehen und können danach nicht mehr komplett zu den Spitzenpositionen aufschließen.

Teilweise wird heute in Höhenbereichen um 200 Meter über Grund geflogen, Das kostet am Ende leider die Möglichkeit auf ein absolutes Top-Ergebnis. Trotzdem muss man am Ende auch ehrlich sagen: Heute hätte es durchaus noch deutlich schlechter ausgehen können. Insgesamt bleibt das deutsche Team auch in der Offenen Klasse weiterhin in Führung. Felipe Levin und Michael Sommer liegen in der Gesamtwertung weiterhin auf Platz eins und zwei und führen mehr oder weniger Kopf an Kopf das Feld an.

In der 20-Meter-Doppelsitzerklasse entwickelt sich der Tag ähnlich spannend. Jan Omsels und Karsten Leucker liegen zwischenzeitlich sogar noch deutlicher vorne, müssen im letzten Teil des Fluges aber ebenfalls wieder etwas von ihrem Vorsprung abgeben. Trotzdem steht am Ende erneut ein Tagessieg für das deutsche Team. Damit wird auch in der Doppelsitzerklasse die Gesamtführung weiter ausgebaut.

Nach zuletzt zwei schwierigeren Tagen ist das heute eine wirklich sensationelle Leistung von Jan Omsels und Karsten Leucker.

Insgesamt präsentiert sich das deutsche Team damit weiterhin in allen drei Klassen in einer hervorragenden Ausgangsposition. Natürlich läuft nicht jeder Flugtag perfekt und manchmal entscheidet im Segelflug eben auch ein kleiner Moment, ob aus einem guten Tag ein absolut überragender Tag wird. Trotzdem bleibt das Team insgesamt hochzufrieden mit der aktuellen Situation.

Jetzt geht es allerdings erstmal direkt weiter zum internationalen Abend, der bereits um 19 Uhr begonnen hat. Eigentlich sind wir schon etwas zu spät dran – aber natürlich wollten wir euch vorher noch schnell die aktuellen Ergebnisse und Eindrücke des Tages weitergeben.

Frohe Pfingsten wünscht das gesamte Team in die Heimat. Morgen ist Rest day und wir haben frei!