Sorry, es ging nicht schneller!

Es war nun letztendlich doch ein schlechter Tag fürs deutsche Team. Dies war am Boden vorher allerdings kaum merkber, eigentlich machte es ja einen guten Eindruck. Ok, bei AAT hat man ja nie den Überblick, aber selbst bei den Racing-Aufgaben hat man neuerdings kein Gefühl mehr, nachdem die Abflugzeiten nicht mehr abgegeben werden müssen. Jedenfalls sind außer Sabrina alle mehr oder weniger unzufrieden. Die Ergebnisse könnt ihr ja aus soaring-spot entnehmen.

Ich selbst musste, nachdem Chrissis Flieger versorgt war, noch mit meinem Gelände-Pick-up los, weil Sue 7 km vom Platz außengelandet war, der Flieger beschädigt war und ohne Geländewagen-Unterstützung schlecht aus dem Acker rauskommen würde.

Vor Ort war klar, dass der Flieger in diesem Wettbewerb nicht mehr fliegen wird. Sue ging die harte Landung ins Kreuz und sie wird vorsichtshalber z.Zt. noch untersucht. Wir haben den Flieger rausgezogen und sind erst grade zurück.


Die Pilotinnen kommen nach und nach wieder in den Empfangsbereich unserer Bodenstationen. Sie wirken allesamt recht positiv. Selbst Sabrina, die vor dem Start meinte, dass sie recht nervös sei, hat ganz offensichtlich ihr "innere Ruhe" wiedergefunden. Sehr professionell meldet sie die Steigwerte nach hinten: "2,2", was z.Zt. ein guter Wert sein dürfte.

Katrin und Chrissi diskutieren über die Endanflugshöhe. Chrissi: "Bei MC 1,0 haben wir 100m plus".

Jetzt ist Sabrina im Anflug "müsste eigentlich reichen",...jetzt hat sie noch 18 km.

Die ersten Maschinen sind gelandet. Unsere schießen auch Richtung Platz.

Katrin und Chrissi melden 10 km,  ...ich muss raus, bis später!


Über das OGN haben wir ein paar Informationen, aber alles sehr wage:

Was allerdings gut beobachtbar war, war, dass Sarah und Ines sehr früh abgeflogen sind, Sabrina deutlich später mit den Engländern. Inzwischen scheinen alle gleichauf zu sein.

Conny und Ulrike scheinen auch recht früh abgeflogen zu sein, sind auch immer noch vorne dran. Auch Sue ist bei ihnen, allerdings wissen wir nicht wann sie abgeflogen ist.

Die 18m-Mädels haben sich deutlich mehr Zeit gelassen um zu ihrer 2 Std-AAT zu starten. Aber 2 Stunden sind halt auch schnell rum... :-).


Seit einiger Zeit sind unsere Pilotinnen unterwegs. Teilweise haben sie gutes Steigen, teilweise müssen sie schwer kämpfen. Dass das Wetter schwierig werden würde, hat sich bewahrheitet. Es ist eine Lftmasse wie ein "Marmorkuchen" (gutes und schlechtes unkontrolliert gemischt) 


Unsere Mädels heute unmittelbar beim Start:

Ich stelle sie hier mal mit vollem Namen und Wettbewerbskennzeichen vor, weil im weiteren Verlauf der WM wir meist die Vornamen oder die Wettberbskennzeichen verwenden:

Clubklasse:

    P1020221          

              Sarah Drefenstedt "R"

 

                       P1020222                          

                             Sabrina Vogt (titelverteidigende Weltmeisterin) "M1"

 

                                             P1020223

                                                Ines Engelhardt "EF"

 

                                                             P1020224

                                                                 Angelika Mayr "LX"

 

Standardklasse:

        P1020226

           Conny Schaich "3S"

 

                                   P1020227

                                          Ulrike Teichmann "C"

 

                                                      P1020228

                                                              Sue Kusbach "KS"

18m-Klasse:

     P1020233

       Katrin Senne "BK"

 

                              P1020230

                                   Chrissi Grote "YE"

 

                                                      P1020232

                                                        Sandra Malzacher "DR"

 


Mttlerweile ist die Startbereitschaft mehrfach verschoben worden. Zuletzt 13:30. In der Clubklasse, die vorne stand ist es bei der AAT geblieben, ebenfall bei der dahinter stehenden Standardklasse. Die 18m-Klasse hat geswichet auf B (AAT mit den ehemaligen Wendepunkten als Mittelpunkte 20-20-15 km)


Das Teambriefing hatte einen Schwerpunkt bezüglich der Wetterentwicklung, die heute sehr trickreich zu werden scheint. Schadensminimierung ist angesagt nach dem Motto "am ersten Tag kann man viel verlieren aber meist wenig gewinnen". Vorsicht ist also angesagt.

 P1020214   P1020217   P1020219


Vor dem Briefingzelt stehen die Schleppmaschinen:

P1020202  P1020210  P1020203

       Die langsamen                                      Die schnelleren                                 Die ganz schnelle

 

Der Himmel beginnt Konturen zu bekommen, während das Briefing läuft

P1020211   P1020208    P1020209


Jetzt sind auch die Tagesaufgaben raus: Alle Klassen Racing-Aufgaben. Clubklasse 178 km, Standard 200 km und 18m-Klasse 238 km .

Benni Bachmaier und Michael Seischab haben auch schon die (tägliche) Luftraumdatei gebastelt. Wenn man nämlich auf die Karte schaut, dann ist diese rammelvoll mit irgendwelchen Lufträumen und man meint, dass man in Tschechien eigentlich gar nicht fliegen kann. Gott sei Dank sind aber nur Bruchteile davon aktiv, d.h. der Großteil eben nicht. Aber das wechselt täglich. Nun müsste jede Pilotin täglich eine ganze Latte mit Lufträumen von Hand in ihren Systemen deaktivieren, was natürlich eine ungeheure Fehlerquelle wäre. Deshalb hat Benni ein Programm geschrieben, dass aus den täglichen Internet-Luftraum-Angaben (deaktive Lufträume) eine fertige Luftraumdatei kreiert. Zudem wurde ein Programm geschrieben, dass das erste Programm auf Fehler überprüft. Genial!Tja heutzutage werden WMs nicht nur durch gutes Fliegen gewonnen, sondern auch durch gutes IT-Management...!

Jetzt ist erst mal Briefing vertagt auf 11:15

Und tatsächlich. So ganz langsam drückt die Sonne durch und man kann es sich vorstellen.

Als wir heute morgen nach oben schauten stand jedem der Zweifel im Gesicht, "ob das was wird?"Bei völlig zugezogenem Himmel wurde montiert, getankt und auch schon gegriddet. Schließlich waren die Wettervorhersagen einigermaßen.

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