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Die diesjährigen Sportsoldaten sind voll im Training und mittlerweile im Wettbewerbsmodus angekommen. Was Amelie, Timo, Magnus und Justus die ersten Monate erlebt haben, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Begonnen hat unser Sportsoldaten-Jahr mit dem Dienstantritt in Hannover. Ein Monat Grundausbildung stand auf dem Programm. In dieser Zeit konnten wir unsere Grenzen austesten und und uns mit anderen Sportler*innen vernetzen. Highlights dieser Zeit war die Gemeinschaft im 4. Zug, das feierliche Gelöbnis und die abenteuerreiche Nacht im Biwak.

Fertig ausgebildet, wurden wir herzlich von der Sportfördergruppe in Altenstadt aufgenommen.

Unser Trainingsplan im Februar bereitete uns gezielt auf die Saison vor. Beim C-Kader Treffen in Langenselbold konnten wir von verschiedenen Vorträgen einiges lernen und neue Kontakte knüpfen. Nach der Leistungsdiagnostik in Warendorf gab es in Oerlinghausen eine ausführliche theoretische Vorbereitung auf den Alpenflug in Südfrankreich. Um auch auf die dortigen großen Flughöhen vorbereitet zu sein, ging es zum Märzbeginn noch in die Höhenkammer im Zentrum für Luft- und Raumfahrtmedizin der Luftwaffe in Königsbrück, wo wir neben der Theorie auch unsere persönlichen Sauerstoffmangelsymptome erfahren durften.

Die Vorfreude auf das Trainingslager in Puimoisson war bereits groß und am 8. März machten wir uns endlich auf den Weg in Richtung Mediterrane. Für uns Bergneulinge Amelie und Justus stand in der ersten Woche Training im Doppelsitzer an: Bergnamen, Landefelder und Schlüsselstellen kennenlernen. Timo und Magnus konnten sich währenddessen schon einmal im Einsitzer einfliegen.

Mit zunehmender Tageslänge und abnehmendem Schnee ging es in der zweiten Woche richtig los und wir konnten die vielfältige Welt der Bergfliegerei entdecken. Auch Timo und Magnus bekamen jetzt die Chance direkte Inputs der Trainer im Doppelsitzer aufzunehmen, während Amelie und Justus zum ersten Mal im Einsitzer durch die Berge navigierten. Die Abende verbrachten wir in toller Gemeinschaft mit den Trainern und Gästen aus Puimoisson.

Am Ende des Trainingslagers verzeichneten wir gemeinsam an die 400 Flugstunden, viele persönliche Erfolge und vor allem einmalige Erinnerungen. Vielen Dank an die Trainer und an das Team in Puimoisson, die uns diese schöne Zeit ermöglicht haben!

Damit waren wir reichlich eingeflogen und im April konnte das Wettbewerbsprogramm starten.

Zum Auftakt fuhren wir auf den internationalen Wettbewerb Flight Challenge Cup in Prievidza. In einem abwechslungsreichen Fluggebiet konnten wir uns bei tollen Konditionen mit großen Namen in der 18-Meter-, 15-Meter- und Doppelsitzer-Klasse messen. Wir nutzten die Zeit, um unsere Abläufe zu optimieren und spezifische Trainingspunkte anzugehen.

Nach guten sechs Wochen im Ausland kamen wir zurück nach Deutschland, wo gleich zwei Trainingswettbewerbe anstanden. Ende April fand das Trainingslager des D-Kaders Bayern auf dem Flugplatz Burg Feuerstein statt. Dort hat uns das schnelle Wetter zwar verlassen, das hat uns aber nicht vom Fliegen abgehalten und wir konnten unsere Skills in schwachem und blauem Wetter trainieren. Vielen Dank, dass wir da sein durften, für die tolle Organisation und für die lehrreichen Inputs!

Im Anschluss fuhren wir zum C-Kader Training beim Junior Wisent Gliding Cup in Neresheim. Dort war das Wetter sehr wechselhaft, von Blauthermik über Konvergenzen zu Schauerlagen war alles dabei. Durch das direkte Training mit den Trainern konnten wir auch hier viele Lektionen erleben und an unserer Fliegerei feilen, vielen Dank dafür! Am Boden genossen wir die schöne Gemeinschaft unter vielen Junioren.

Mittlerweile ist Juni und wir haben bereits viel lernen dürfen und tolle neue Menschen kennengelernt. Vielen Dank an alle Trainer, Unterstützer und den DAeC, die uns das ermöglicht haben!

Für uns Sportsoldaten geht es jetzt weiter: Highlights der nächsten Monate werden die Junioren Qualifikation bei der International Military Gliding Competition in Neubrandenburg, die deutschen Meisterschaften und ein Militär Wettbewerb in Großbritannien! Wir freuen uns auf die kommende Zeit im Sommer.

 

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